Was ich mich in so einer Situation immer frage: Wie wenig ist eigentlich zu wenig, wenn’s um die Sicherheit von Tier und Mensch geht – und wie viel ist zu viel fürs eigene Gewissen? Stell dir vor, du hast grad’n Kaffeedate mit deiner Firewall (haha), und draußen sitzt so’n halb-verpeilter Kater, der rüberschielt, als ob du den letzten Patch für Windows 11 in ner Tupperdose versteckt hast. Klar, erster Reflex: Futter rausstellen, logisch. Aber ab wann denk ich als IT-Hirn gleich wieder an Hygiene, Parasitenrisiko, und… naja… dass da mehr mit eingeschleppt werden kann als bloß ein paar Floh-Eiweißpakete? 😅
Frage, aber macht jemand von euch das auch so „paranoid“ wie ich: bevor fremde Katze näher drankommt, erst mal Handschuhe, Flächendesinfektion, und Katzenhörnchen, weil sie mit ihren Krallen ja direkt ins WLAN eindringen könnten…? (Okay, letzteres war Spaß, aber ihr wisst, was ich meine: man will ja seine anderen Geräte/Katzen nicht gleich gefährden.) Im Ernst: Ich hab mir echt schon mal überlegt, so’n Quarantäne-Maximum zu machen. Also, eine Kiste mit Decke, bisschen Wasser und Basic-Futter, aber alles draußen – in der Gartenhütte, abgeschottet von meinen beiden „System-Administratoren“ (sprich: Wohnungskatzen). Erst wenn sich der Streuner regelmäßig zeigt und halb zahm wirkt, mal zum Check beim Doc schleppen – gibt’s eigentlich so was wie ’ne Art „Penetrationstest“ für Katzen, ob die Viren (also Katzenseuche, FelV etc.) mitschleppen?
Und sorry, ganz ehrlich, als mir 2018 mal eine getigerte Dame zugelaufen ist (mit so einem traurig leeren Blick), hab ich ewig gehadert, ob ich jetzt die Nachbarn abklappere, Plakate aufhänge, oder gleich ’nen GPS-Tracker an ihr Fell tackere. Schon mal jemand versucht, so’n Apple AirTag oder Android-Dings an einem Halsband zu befestigen? Hält das oder ist es gleich weg? Ist ja schon so’n schräger Gedanke, aber manchmal fände ich es praktisch, die kleinen Hacker im Garten zu tracken, bevor sie plötzlich für Wochen spurlos verschwinden…
Langfristig – und das wurmt mich immer wieder – wie stellt ihr eigentlich sicher, dass so’n Zuläufer nicht zur Dauerbaustelle wird? Also was klappt in der Praxis: Schutzmaßnahmen, Integration ins „Heimnetz“, Tierarzt-„Firewall“, und denkt ihr bei Futter und Pflege immer ans große Ganze oder improvisiert ihr mehr so nach Lust und Laune? Ich frag wirklich aus Interesse, weil… naja, irgendwie gibt’s bei Katzen kein richtiges Handbuch, nur trial and error. 🐾