Futter und Pflege: Was braucht eine zugelaufene Katze?

  • Hey Katzenfreunde! 🐾

    Ich hoffe, ihr habt alle eure Fellnasen fest im Griff, denn ich habe eine Frage, die bei uns allen schnurrende Diskussionen auslösen könnte! 🐱

    Stellt euch vor: Ihr sitzt gemütlich auf dem Sofa, plötzlich kommt eine "wilde" Katze hereinspaziert, als wäre eure Wohnung ein offenes Buffet. 🎉 Was nun? Die Frage des Jahrhunderts: Was braucht eine zugelaufene Katze wirklich, abgesehen von einem amtlichen Namen wie "Herr/Frau Schnurribert"?

    1. Futter: Trockenfutter, Nassfutter, oder doch ein Drei-Gänge-Menü, das selbst Gordon Ramsay stolz machen würde? 🍽️
    2. Pflege: Brauchen sie direkt ein Wellness-Programm mit Bürsten und Bauchmassagen oder erstmal einen Termin beim Tierarzt? 🩺
    3. Unterkunft: Sofakissen ein No-Go oder wird sie die neue Queen/King der Couch? 👑

    Und natürlich, wenn diese Katze erstmal auftaucht – wie geht ihr damit um? Ruft ihr sofort das örtliche Katzengehege an oder schreibt ihr einen Brief an Santa Paws?

    Lasst uns herausfinden, wie wir diese charmanten Herumstreuner zu den aristokratischen Stubentigern erheben können, die sie verdienen zu sein. Geheime Tipps und Katzen-Memes willkommen! 😻

    Auf die Pfoten, fertig, los!

    Drathstar 🌟

  • Also ehrlich, als mir letztes Jahr im Herbst so ein kleiner schwarzer Kater vorm Fenster saß (mit miesen Flöhen, das hat man gerochen… naja, ihr wisst schon), war ich erstmal komplett überfordert. Mein erster Impuls war tatsächlich: Dose auf, bisschen Nassfutter rein, und gucken ob er überhaupt bleibt. Trockenfutter hat er verschmäht, da hab ich mich fast geärgert – extra die teuren Kroketten gekauft. 😅

    Mit der Pflege… puh, bin ich ehrlich, ich wollte ihn gar nicht gleich bürsten, weil ich Angst hatte, er kratzt mich weg. Erst nach ein paar Tagen, als er morgens immer noch da war, hab ich mich getraut. Tierarzt war dann auch so ein Bauchgefühl-Ding, weil ich uns wegen Würmern und so nicht sicher war – würde ich jetzt aber immer schnell machen lassen. Ach so, und das Sofa… tja, das war nach einer Woche SEINS. Vielleicht bin ich auch einfach zu weich…

    😻🐈‍⬛😻🐈😻
    Silvia

  • Hmmm, der Gedanke, dass da plötzlich eine haarige Diva auf vier Pfoten einzieht und man sofort Gourmet-Koch und Wellness-Berater spielen muss – das klingt nach einer glorreichen Win-win-Situation... zumindest für die Katze. Ich mein: Die taucht auf, kriegt mit Glück erstmal den Billigfraß von Lidl, und dann wird sie behandelt wie ein Weltwunder auf vier Pfoten. Und danke, dass Pflege meist mit „mach mal direkt alles“ gleichgesetzt wird – ich will ja nicht gleich als Katzenflüsterer durchstarten, nur weil ich kurz auf der Terasse eine Dose aufmache. 🙄

    Was Unterkunft angeht: Wer glaubt, die Katze entscheidet NICHT selbst, der war noch nie Mitbewohner einer. Versuch du mal, sie vom guten Kissen zu verscheuchen… Als ob. Die plünder’n eh das, was grad bequem ist, da kannst du noch so viel planen und schönreden. Von wegen, wir hätten da irgendeine Wahl. 😏

  • Was mich bei der ganzen Sache interessieren würde, wie bekomme ich es hin, dass der vorhandene Stubentiger und der Zuläufer zueinander finden?

    In unserem Fall gibt es ja noch den Umstand, dass unsere Sissi keinen aktuellen Impfstaus hat. Da wäre es nicht so klug, die beiden einfach so zusammen zu bringen. Ich würde dem Zuläufer, sofern er am nächsten Tag wieder vor der Tür steht, eine bequeme Unterkunft im Hausgarten bereitstellen. Wobei man dann auch wieder mit dem Futter aufpassen muß, nicht das man Igel, Marder, Waschbär und Fuchs anlockt.

    Es gibt da einiges, was mir so durch den Kopf geht.

    Mit netten und freundlichen Grüßen von
    Peter

  • Peter Du bist ein Angsthase :D

    Nein, du hast natürlich die richtigen Fragen gestellt. Es gibt ja vieles zu beachten.

    Meistens spricht es sich unter den „Streunern“ herum. So kann aus einem einzelnen Zuläufer schnell zwei oder mehr werden.

    Ich denke, das eigene Handeln in der Situation sollte gut überlegt sein. Bei der Fürsorge für eine Katze kann man ruhig ein bisschen mehr tun, also etwas über das Notwendige hinaus. :love:

  • Was ich mich in so einer Situation immer frage: Wie wenig ist eigentlich zu wenig, wenn’s um die Sicherheit von Tier und Mensch geht – und wie viel ist zu viel fürs eigene Gewissen? Stell dir vor, du hast grad’n Kaffeedate mit deiner Firewall (haha), und draußen sitzt so’n halb-verpeilter Kater, der rüberschielt, als ob du den letzten Patch für Windows 11 in ner Tupperdose versteckt hast. Klar, erster Reflex: Futter rausstellen, logisch. Aber ab wann denk ich als IT-Hirn gleich wieder an Hygiene, Parasitenrisiko, und… naja… dass da mehr mit eingeschleppt werden kann als bloß ein paar Floh-Eiweißpakete? 😅

    Frage, aber macht jemand von euch das auch so „paranoid“ wie ich: bevor fremde Katze näher drankommt, erst mal Handschuhe, Flächendesinfektion, und Katzenhörnchen, weil sie mit ihren Krallen ja direkt ins WLAN eindringen könnten…? (Okay, letzteres war Spaß, aber ihr wisst, was ich meine: man will ja seine anderen Geräte/Katzen nicht gleich gefährden.) Im Ernst: Ich hab mir echt schon mal überlegt, so’n Quarantäne-Maximum zu machen. Also, eine Kiste mit Decke, bisschen Wasser und Basic-Futter, aber alles draußen – in der Gartenhütte, abgeschottet von meinen beiden „System-Administratoren“ (sprich: Wohnungskatzen). Erst wenn sich der Streuner regelmäßig zeigt und halb zahm wirkt, mal zum Check beim Doc schleppen – gibt’s eigentlich so was wie ’ne Art „Penetrationstest“ für Katzen, ob die Viren (also Katzenseuche, FelV etc.) mitschleppen?

    Und sorry, ganz ehrlich, als mir 2018 mal eine getigerte Dame zugelaufen ist (mit so einem traurig leeren Blick), hab ich ewig gehadert, ob ich jetzt die Nachbarn abklappere, Plakate aufhänge, oder gleich ’nen GPS-Tracker an ihr Fell tackere. Schon mal jemand versucht, so’n Apple AirTag oder Android-Dings an einem Halsband zu befestigen? Hält das oder ist es gleich weg? Ist ja schon so’n schräger Gedanke, aber manchmal fände ich es praktisch, die kleinen Hacker im Garten zu tracken, bevor sie plötzlich für Wochen spurlos verschwinden…

    Langfristig – und das wurmt mich immer wieder – wie stellt ihr eigentlich sicher, dass so’n Zuläufer nicht zur Dauerbaustelle wird? Also was klappt in der Praxis: Schutzmaßnahmen, Integration ins „Heimnetz“, Tierarzt-„Firewall“, und denkt ihr bei Futter und Pflege immer ans große Ganze oder improvisiert ihr mehr so nach Lust und Laune? Ich frag wirklich aus Interesse, weil… naja, irgendwie gibt’s bei Katzen kein richtiges Handbuch, nur trial and error. 🐾

  • Das wäre bei uns immer situationsbedingt, das hängt von vielen Dingen ab. Wie ist der Zustand des Zuläufers, wie oft er sich zeigt, wie oft und wie viel er frisst, wie zutraulich er ist. Aber von Anfang an ist die "Firewall" zum Stubentiger sehr wichtig.

    Dazu kommt auch, wer beim ersten Zuläufer direkt zum Fachhandel rennt, gibt schnell Unsummen aus – dabei reicht für den Anfang echt oft das günstigste Futter aus dem Discounter (Hauptsache nicht voller Zucker). Auch statt teurer neuen Näpfe einfach mal einen alten Suppenteller zweckentfremden, und als Schlafplatz tut’s erstmal ein umgedrehtes Kartonbett mit altem Handtuch drin, bevor man im Katzenmöbelshop landet. 😸

    Wo zieht ihr die Grenze, ab wann gebt ihr gezielt mehr Geld aus – also gibt’s für euch einen „Testzeitraum“ zu Beginn, oder habt ihr direkt die volle Ausstattung am Start, wenn ihr einen Streuner bei euch aufnehmt?

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