Puh, das kommt mir so bekannt vor… unsere Lotti ist da ganz ähnlich drauf. Kaum wird die Transportbox aus dem Keller geholt, setzt sie ein Gesicht auf wie bei Weltuntergang – und das Gezeter im Auto erst… ich kenn das Hecheln, das klingt echt unschön.
Was bei uns ein bisschen hilft, ist das Training mit der Transportbox zu Hause. Die steht bei uns nicht nur vor Tierarztbesuchen rum, sondern quasi dauernd in der Wohnung. Da leg ich öfter mal ein Leckerchen rein oder ihr Lieblingsspielzeug, sodass sie die Box nicht nur mit Stress verbindet. Das hat tatsächlich die Panik vorm Einsteigen ein bisschen reduziert, auch wenn’s im Auto trotzdem noch wild wird.
Falls doch mal ein Tierarztbesuch sein muss, versuche ich, möglichst ruhig zu bleiben (leichter gesagt als getan…). Katzen merken ja sofort, wenn man selber angespannt ist. Manchmal hilft es auch, eine vertraute Decke mit reinzugeben – der Geruch beruhigt ein bisschen. Ich hab auch schon von Pheromonsprays gelesen (z.B. Feliway), aber bei Lotti war der Effekt eher… naja, durchwachsen.
Vielleicht noch als Gedanke: Wenn Kasimir wirklich so gestresst ist, könntet ihr auch mal nach einem Tierarzt suchen, der Hausbesuche macht. Gibt’s in manchen Gegenden, spart das ganze Einpacken und Herumfahren und ist für manche Katzen echt Gold wert. Wir überlegen das tatsächlich auch für die nächste Impfung. Muss man halt vorher abchecken, ob die sowas in eurer Nähe anbieten und wie flexibel die sind.
Am Ende bleibt’s immer ein bisschen eine Gratwanderung – so wenig Stress wie möglich, aber eben auch die Gesundheit im Blick behalten. Stubenkater sind definitiv nicht so ausgesetzt wie Freigänger, das seh ich genauso, aber so Grundchecks wie Zähne, Krallen, Gewicht… naja, ihr wisst schon.