Beiträge von bassman89

    Ist euch schon mal aufgefallen, ob die Pupillen eurer Katze sich bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen normal verengen und erweitern? Manchmal kann eine Störung da schon viel verraten, gerade wenn das Problem vor allem abends auftritt. Bin mir da selbst nicht sicher, aber vielleicht könnten auch Alterssichtigkeit oder ein plötzlicher Augeninnendruck (wie beim Glaukom) eine Rolle spielen, weil Katzen das gerne lange kaschieren… 🤔

    Versucht ihr, mal kleine Hindernisse im Halbdunkel aufzustellen, um zu schauen, wie sie darauf reagiert? Würde mich interessieren, wie groß der Unterschied im Verhalten bei verschiedenen Lichtverhältnissen wirklich ist – vielleicht hat ja jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ich schmeiß einfach mal noch einen Gedanken in die Runde, der mir letztes Jahr beinahe den Schlaf geraubt hätte: Wie erkennt man eigentlich, ob die zugelaufene Katze wirklich „wild“ ist oder einfach jemandes ausgebüxter Liebling? Am besten finde ich immer: erst mal ein paar Tage beobachten, ob sie regelmäßig auftaucht und wie zutraulich sie ist… dabei checken, ob sie vielleicht ein Halsband oder Tätowierung im Ohr hat (sofern sie sich gucken lässt). Wenn irgendwas nach Besitzer aussieht, kann man ja mal im Kiez fragen. Bis dahin: Wasser hinstellen, leicht verdauliches Futter anbieten und bloß nix überstürzen mit Wellnessattacken oder gleich aufnehmen.

    Und vll noch ein persönlicher Tipp (hat bei mir geholfen): Notfall-Mikrochipscanner beim Tierarzt ausleihen, falls Katze sich mal greifen lässt. Hat schon so manche Überraschung ans Licht gebracht.

    Puh, das kommt mir so bekannt vor… unsere Lotti ist da ganz ähnlich drauf. Kaum wird die Transportbox aus dem Keller geholt, setzt sie ein Gesicht auf wie bei Weltuntergang – und das Gezeter im Auto erst… ich kenn das Hecheln, das klingt echt unschön.

    Was bei uns ein bisschen hilft, ist das Training mit der Transportbox zu Hause. Die steht bei uns nicht nur vor Tierarztbesuchen rum, sondern quasi dauernd in der Wohnung. Da leg ich öfter mal ein Leckerchen rein oder ihr Lieblingsspielzeug, sodass sie die Box nicht nur mit Stress verbindet. Das hat tatsächlich die Panik vorm Einsteigen ein bisschen reduziert, auch wenn’s im Auto trotzdem noch wild wird.

    Falls doch mal ein Tierarztbesuch sein muss, versuche ich, möglichst ruhig zu bleiben (leichter gesagt als getan…). Katzen merken ja sofort, wenn man selber angespannt ist. Manchmal hilft es auch, eine vertraute Decke mit reinzugeben – der Geruch beruhigt ein bisschen. Ich hab auch schon von Pheromonsprays gelesen (z.B. Feliway), aber bei Lotti war der Effekt eher… naja, durchwachsen.

    Vielleicht noch als Gedanke: Wenn Kasimir wirklich so gestresst ist, könntet ihr auch mal nach einem Tierarzt suchen, der Hausbesuche macht. Gibt’s in manchen Gegenden, spart das ganze Einpacken und Herumfahren und ist für manche Katzen echt Gold wert. Wir überlegen das tatsächlich auch für die nächste Impfung. Muss man halt vorher abchecken, ob die sowas in eurer Nähe anbieten und wie flexibel die sind.

    Am Ende bleibt’s immer ein bisschen eine Gratwanderung – so wenig Stress wie möglich, aber eben auch die Gesundheit im Blick behalten. Stubenkater sind definitiv nicht so ausgesetzt wie Freigänger, das seh ich genauso, aber so Grundchecks wie Zähne, Krallen, Gewicht… naja, ihr wisst schon.