Ob das jetzt heldenhaft, dass weiß ich nicht.
Unsere Sissi kam ja vor 10 Jahren zu uns, damals war sie mir drei Jahren noch sehr jung. Sie kam aus einem Haushalt, wo sie sich mit niemanden mehr verstand, weder mit ihrem Artgenossen, der BKH Kater hatte keine ruhige Minute mehr wurde nur bedrängt und angegriffen. Noch mit den zweibeinigen Dosenöffnern kam sie friedlich zurecht. Nach einem Wohnungswechsel legte sie dieses teilweise recht angriffslustiges Verhalten an den Tag.
Schon bei unserem ersten persönlichen Kennenlernen zeigte sie dieses Verhalten, was mich total überraschte. Jedenfalls war es gut, ein paar Tempos eingesteckt zu haben. Ich wusste jetzt genau, Sissi kann unangekündigt vom genießerischen Schnurren schlagartigen zur beißenden Kratzbürste übergehen.
Den Weg zurück, zur schnurrenden Katze gelangt ihr aber auch in Sekundenschnelle.
Es war aber so, entweder Sissi findet ein neues Zuhause bei mir/uns oder sie geht ins Tierheim.
Schlussendlich haben wir dann die richtige Entscheidung getroffen, die Transportbox stand im Auto und Sissi kam zu uns. Trotzdem hat es nicht nur Wochen oder Monate gedauert, bis Sissi endlich wieder zu einer sanften Mieze wurde, die man aber bis heute, wenn man weiß was sie nicht mag, in aufgeregte Stimmung bringen kann. Der Unterschied zu damals ist aber, sie warnt mit fester Stimme und wer das anschließende Fauchen ignoriert, der muß dann nur stillhalten. Heute deutet sie immer nur an, wo die Krallen sich eingraben könnten und legt die Zähne an.
Beiträge von Peter
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Ich kann hier jede Erfahrung zu dem eingangs genannten "Katzenturm" bestätigen.
Er ist sehr für nicht so große Katzen geeignet, die auch nicht zu wild mit dem Turm umgehen. Da das Teil ziemlich leicht ist, sollte ein Standort gewählt werden, der ein zu leichtes Verrutschen verhindert. Das geringe Eigengewicht macht ein Verschiebung ziemlich einfach. Auch ein spielerischen Umwerfen wäre bei wilden Katzen Spielen/Toben keine große Hürde. Ich bin mir auch nicht so sicher, wie lange der verwendete Stoff die Begegnung mit zupackenden Kralle aushalten wird, ohne das er schnell unansehnlich wird.
Bei uns stehen zwei solcher Türme, warum 2? Unsere Sissi nahm den ersten Turm sofort an, was total überraschend war, die sonst aufgestellten und montierten Kratzbäume werden von ihr zu 95% ignoriert. Erstaunlich ist, sie liegt fast den ganzen Tag auf den Türmen und auch die Höhlen werden von ihr genutzt. Nicht so toll, sie bleibt immer mal mit ihren Krallen im Stoff hängen und, wie sagt man, zieht dann Fäden. Da die Türme nebeneinander auf Teppichware stehen, verrutschen sie nicht, wenn Sissi die Sisal Fläche benutzt.
Wir freuen uns, dass Sissi die zwei Türme nutzt, sie sind auch so gestellt, dass sie bequem von unserem Sofa zu meinen Schreibtisch gelangt.
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So sehe ich das auch, man muß aber auch die Konsequenzen bedenken.
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Die Charakteren der Katzen können sehr unterschiedlich sein, ich bin mir sicher, jede Katze wird das anders handhaben.
Was auch entscheidend sein dürfte, wie der Mensch zu der Katze passt, wie beide miteinander umgehen.Zum Beispiel hat sich Fuchsi uns gegenüber zu Anfang sehr vorsichtig verhalten. Es hat einen halben Sommer und den Umstand, dass er im Garten ziemlich "allein gelassen" wurde, gedauert, bis er sich immer mehr uns anschloss.
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Haben wir überlegt, nur müssten wir sie dann immer mit Links reinigen. Außerdem darf das Gesamtgewicht nicht zu hoch werden, sonst wird der Ortswechsel bei der Badbodenreinigung für mich zu anstrengend.

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Was mich bei der ganzen Sache interessieren würde, wie bekomme ich es hin, dass der vorhandene Stubentiger und der Zuläufer zueinander finden?
In unserem Fall gibt es ja noch den Umstand, dass unsere Sissi keinen aktuellen Impfstaus hat. Da wäre es nicht so klug, die beiden einfach so zusammen zu bringen. Ich würde dem Zuläufer, sofern er am nächsten Tag wieder vor der Tür steht, eine bequeme Unterkunft im Hausgarten bereitstellen. Wobei man dann auch wieder mit dem Futter aufpassen muß, nicht das man Igel, Marder, Waschbär und Fuchs anlockt.
Es gibt da einiges, was mir so durch den Kopf geht.
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Bei dem Thema Katzen und ihre Zähne, da haben wir schon einige Erfahrungen machen können und leider auch machen müssen.
Eine unserer Katzen, Susi, die hatte so ein ernstes Zahnproblem. Das fing irgendwann an, wurde immer schlimmer und schlimmer. Sie verlor trotz ständigen Kontakt zum Tierarzt einen Zahn nach dem anderen. Man vermutete so eine Art Allergie gegen die eigenen Zähne. Medikamente, selbst aus der Humanmedizin halfen nicht, zögerten aber vielleicht auch nur die echte Hilfe hinaus.
Erst als alle Zähne gezogen waren, konnte Susi wieder ein unbeschwertes Leben führen, nach mehr als zwei Jahren echter Tortour.Sie konnte sich auch noch 8 Jahre mit oder besser gesagt ohne Zähne durch's Leben beißen
und wurde fast auf den Tag 20 Jahre alt. Aber das ist schon wieder 10 Jahre her.Unsere Sissi hat auch ein kleines sich andeutendes Problem, bei der letzten Untersuchung zeigte uns der Tierarzt, dass ihre hinteren Zähne bald behandelt werden müssten, eine Zahnreinigung. Das wollen wir 2026 noch einmal kontrollieren lassen.
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Hallo,
das Thema nimmt ja richtig Fahrt auf
.Ich habe mir jetzt mal den Spaß gemacht und etwas recherchiert, was das Thema "Selbstreinigende" Toiletten betrifft und da etwas, zum Teil, interessantes gefunden.
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Neakasa M1 Plus Selbstreinigende Katzentoilette mit offenem DesignAutomatisches Katzenklo mit offenem Design: Nie mehr Katzenstreu schaufeln, Gerüche neutralisieren, leise, platzsparend und sicher – für ein sauberes Zuhause.neakasa.deFür mich gesehen, gefunden, erstaunt das es da so eine Selbstreinigung gibt, bei dem Preis aber wieder uninteressant.
Wär total interessiert an euren Erfahrungen – ist der Wechsel auf eine ganz neue Toilette für eure Tiere ok gewesen oder gab’s da schon mal Chaos? Bin gespannt, wie ihr das seht!
Das war bisher kein schwieriges Thema. Die neue und die alte Toilette standen, wenn es auch etwas beengt war, immer eine gewisse Zeit gleichzeitig zur Verfügung. Wir stellten immer die neue Toilette an den Platz der alten und es wurde auf die neue eingefüllte neue Streu etwas aus der alten Toilette drüber gestreut.
Ob das jetzt der geniale Trick ist, keine Ahnung.
Ob es nur an der Willigkeit unserer Katzen lag, keine Ahnung.
Es hat bisher immer funktioniert.
Mir geht’s auch ein bisschen auf die Nerven, dass egal welche Variante ich nehme – entweder habe ich dieses klassische Klo, das gefühlt nach einem Tag aussieht wie nach ’nem Sandsturm,
Ja, wenn wir im Urlaub sind und eine zweite offene Toilette aufstellen, dann sieht das schnell aus wie am Sandstrand von Malibu, kurz Malibu genannt. Aber da stört uns das nicht weiter, der Catsitter hat dann was zu tun.

Für den Alltag, haben wir eine geschlossenen, große Toilette. Wobei eine BKH Katze Dame nun kein Riese ist. Da hält sich die Verbreitung der Streu in engen Grenzen. Nur das was sie mit den Pfötchen im Bad verteilt und teilweise mit in den Korridor trägt, dass macht zusätzlich Arbeit. Aber wie schon weiter oben geschrieben, unser Saugroboter darf dann seine Bahnen ziehen.Aber naja, eigentlich hab ich sogar mehr Angst, dass irgendwer mal DIE Lösung findet – und dann muss man so ein Space-Shuttle-Klo für 300 Euro kaufen,
Deine Befürchtungen sind schon Realität, wie Eingangs gezeigt. Sieht Spacig aus, nur 300€ reichen nicht ganz.



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Unsere Sissi ist eher die coole Ausgabe einer BKH, sie macht bisher recht wenig lustige Dinge.
Was bei ihr aber immer geht, Kartons oder Papiertüten.
Beim Versuch eingeschlafen.


Es passt nicht alles rein.


Carport oder Katzport, allerdings unbequem.


Sehr passend und bequem.

Es gibt dann noch Bilder mit Pizzakartons, wie sie versucht neben der Pizza zu liegen.




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Es wird genügend Freigeister geben.
Wir haben in den letzten Jahren schon einige erlebt, extrem wars vor ca 15 Jahren. Da gab es in der Nähe eine Familie dessen Haus zwischenzeitlich von den Behörden gesperrt wurde. Worauf natürlich niemand achtete, dass war die große Anzahl an Katzen. Zwei Kater konnten wir, da sie zutraulich waren, einfangen und kastrieren lassen. Den anderen, 5 an der zahl, haben wir dem Tierschutz gemeldet, die sich drum kümmerten.
Momentan haben wir eine freigeistige Katze, wo wir hoffen, dass wir sie 2026 soweit haben, dass sie und traut und wir sie einfangen können. -
Wer hier wen trainiert, ist ja eh klar. Ich warte jetzt auf den Tag, an dem sie verlangen, dass das Dosenfutter erst kurz in der Mikrowelle geschwenkt wird…
Du kennst meine Frau nicht, die will absolut keine Mikrowelle, jetzt weiß ich auch warum.

Es gibt doch dieses Trinkfein, dass wird mit etwas heißem Wasser verdünnt, also angewärmt.
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Wir haben entschieden, bis zur selbstreinigenden
Katzentoilette, Putzi die Zwischenreinigung erledigen zu lassen. Nach Sissi's Toilettengang, darf Putzi einmal durch Bad und Flur. Dafür sind diese Saug/Wisch Roboter richtig gut.
Wir haben nicht so den Platz, da große Vorleger zu platzieren oder sehr sehr große Kästen zu stellen, daher haben wir keine Erfahrungen mit anderen Lösungen. -
Danke.
Das sind Dinge, die unheimlich belastend für mich sind.
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Ha, das glaube ich dir gerne, da geht die Post ab, wenn sich zwei Rabauken durch die Wohnung jagen.


Wenn es dann noch an Standfestigkeit fehlt, huiii.
Aber du hast recht, die Teile sind eher für eine gemütliche Nutzung.
Ich würde versuchen, in jede Ecke so einen schweren Türstopper zu stellen. -
Die Antwort ist für mich eher einfach, Katzen können es sich leisten.

Bei uns stehen ihr zum Beispiel drei feste Futterplätze zur Verfügung, dazu kommt noch ein Temporärer. Sie hat somit die Wahl, zwischen Trockenfutter aus dem Automaten, anderes Trockenfutter vom Katzenfutterbaum, Nassfutter aus dem Fressnapf. Das steht ihr 24/7 zur Verfügung.
Sollte Sissi jetzt auf die Idee kommen, ich fresse kein Nassfutter mehr, weiß man ja nicht warum. Aber, Sissi verhungert nicht, sie hat ja noch die beiden anderen Futterquellen.
Selbst bei unseren zum Teil wilden Gartenkatzen ist das gut zu beobachten. Zuerst geht's ans Nassfutter dann ans "bessere" Automatenfutter und erst zum Schluss ans einfache Trockenfutter. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, ein Kater hat vom Nassfutter immer nur ein paar Bissen genommen, ist dann aber gleich weiter zum einfachen Trockenfutter. Das Automatenfutter war für ihm eher die Ausnahme.Wir Menschen hegen ja immer schnell einen Verdacht oder meinen, dass es einen besonderen Grund für das Katzenverhalten gibt. Dazu kommen dann noch die vielen Experten, die vielen zu 100% Katzen-Versteher, die meinen uns alles erklären zu können, was sich unsere Katze dabei denkt, wenn sie sich plötzlich nicht mehr an altgewohntes Verhalten hält. Nur, Denken geht unseren Katzen völlig ab, sie tun was sie wollen und nehmen Dinge hin, wie sie es wollen, denken eben nicht drüber nach.
Und ich bin mir zu 100% sicher, dass was ich hier zum Thema geschrieben habe, wird es nicht in allen Treffen, weil die Individualität der einzelnen Katze zusätzlich eine wichtige Rolle spielt. -
Das wäre dann ein anderes Thema und sollte nicht hier besprochen werden.
Dazu bitte gerne ein passendes Thema erstellen. Danke.
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Die Kosten sind ja erstmal noch nebensächlich, keine Behandlung wird unüberlegt sein und die jeweiligen Ergebnisse werden entsprechend bewertet.
Wobei eine Blutdruckmessung, Blutuntersuchung und ein Röntgenbild schon einiges an den Tag bringen wird, bzw. man Dinge ausschließen kann. -
Seit einiger Zeit haben wir das Gefühl, dass unsere Katze nicht mehr so gut sieht.
Morgens scheint alles in Ordnung zu sein, gegen Abend wird es jedoch schlechter.
sie wird zunehmend ungeschickter, läuft aber nirgends gegen Wände, Stühle, Sessel oder sonstige Einrichtungen.
Wenn wir uns ihr nähern, scheint sich mit dem Gehörten zu orientieren.
Nächste Woche werden wir sie beim Tierarzt vorstellen. -
Kratzturm SaulSisal/Webstoff/Plüsch (Polyester): 260 g/m² Höhle mit Plüsch/Fleece (Polyester) ausgestattet gepolsterte Liegeplatten zusammenklappbar und platzsparend zu…trixie.shopUnsere Sissi, die am liebsten auf Karton oder Packpapier liegt, hat diesen Tower richtig ins Herz geschlossen.
Sie liegt fast den ganzen Tag auf dem Turm. Nutzt sogar die zwei vorhandenen Höhlen, sie nutzt sie abwechselnd und das nicht bloß mal kurz.Das Teil lässt sich leicht von Katzenhaaren befreien und lässt sich schnell und einfach bewegen, falls er mal im Weg steht.

Der Preis ist auch nicht so
hoch, muß oder darf er auch nicht sein, denn, schlägt die Katze die Krallen in den Stoff, werden schnell, wie sagt man, Fäden gezogen.
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So kannten wir ihn, er kam täglich zweimal zu uns, wobei er aber einen riesigen großen Bogen um Menschen machte. Schon wenn er uns von weiten sah, drehte er ohne große Überlegungen ab und das mit beschleunigter Gangart. Seit mindestens 2021 war er ständiger Gast bei uns. Heute wissen wir, dass er keinen Chip trägt und das er kastriert ist, was wir schon immer vermuteten, hat sich in der Tierarztpraxis bestätigt.
Was uns in den letzten 14 Tagen aufgefallen war, dass er einen etwas fülligeren Bauch hatte. Am Sonntag lief er dann letztmalig durchs Kamerabild. Am Donnerstag ging ich dann einfach mal durch Gelände um nach ihn zu suchen, irgendwie hatte ich so ein blödes Gefühl. Hier im Ort gibt es ein Wohnhaus, welches schon seit vielen Jahren nicht mehr bewohnt ist und so langsam verfällt. Schon aus der ferne konnte ich etwas schwarz/weißes im Vorgarten sehen. Als ich dann näher kam, Deppi wars.

Er sehr trauriger Anblick, der nichts Gutes erahnen lies. Er hockte im Gras, der Kopf hing vorne über aber noch nicht auf dem Boden liegend, unfähig zur Flucht aber dennoch mobilisierte alle Kräfte um mich auf Distanz zu halten. Er knurrte, fauchte , schlug mit den Pfoten in meine Richtung, was sehr bedrohlich wirkte und ich erstmal nicht an ihn ran kam.

Auch wenn er nicht mehr laufen konnte, sich einfach in eine Transportbox stecken zu lassen und sich zum helfenden Tierarzt fahren zu lassen, dass war ganz sicher nicht sein Plan.
Bewaffnet mit einer Decke, dicken Handschuhen und einer kratzfesten Jacke, gelang es mir dann doch, ihn in eine Box zu tun und zum Tierarzt zu bringen.Das Fieberthermometer zeigte keine messbare Temperatur an, klar die letzten Nächte waren eben frostig, mit teils Minus 5 Grad. Das Röntgenbild offenbarte das Dilemma. Die Tierärztin beriet sich mit ihren Kollegen, wir betrachteten die Gesamtbilanz und entschieden uns schweren Herzens, den Depp von seinen Qualen zu befreien.

