Katzen und ihre Menschen: Die besten Geschichten über die Bindung zwischen Mensch und Tier

  • Ach, die ewige Geschichte von Katzen und ihren Menschen. Wer braucht schon emotionale Bindungen zu anderen Menschen, wenn man das kalte Schulterklopfen einer Katze haben kann, richtig? Die wahre Magie liegt doch darin, wie wir uns anstrengen, das Herz eines Wesens zu gewinnen, das uns im besten Fall leidenschaftslos ignoriert und im schlimmsten Fall als Dosenöffner mit Beinen betrachtet.

    Also, welche heldenhaften Geschichten habt ihr auf Lager? Vielleicht darüber, wie eure Katze euch mal nicht ignoriert hat, als ihr einen schlechten Tag hattet? Oder wie sie eine ganze Sekunde lang eure Nähe zugelassen hat, ohne beleidigt wegzulaufen? Wir wissen ja alle, dass Katzen eigentlich die wahren Herrscher in unseren Haushalten sind und wir nur ihre ergebenen Diener. Erzählt eure besten Anekdoten darüber, wie ihr euch das Herz eures pelzigen Monarchen verdient habt. Oder haben sie euch vielleicht doch die kalte Schulter gezeigt, während ihr mit einer Spielzeugmaus um ihre Aufmerksamkeit gerungen habt?

  • Ob das jetzt heldenhaft, dass weiß ich nicht.
    Unsere Sissi kam ja vor 10 Jahren zu uns, damals war sie mir drei Jahren noch sehr jung. Sie kam aus einem Haushalt, wo sie sich mit niemanden mehr verstand, weder mit ihrem Artgenossen, der BKH Kater hatte keine ruhige Minute mehr wurde nur bedrängt und angegriffen. Noch mit den zweibeinigen Dosenöffnern kam sie friedlich zurecht. Nach einem Wohnungswechsel legte sie dieses teilweise recht angriffslustiges Verhalten an den Tag.
    Schon bei unserem ersten persönlichen Kennenlernen zeigte sie dieses Verhalten, was mich total überraschte. Jedenfalls war es gut, ein paar Tempos eingesteckt zu haben. Ich wusste jetzt genau, Sissi kann unangekündigt vom genießerischen Schnurren schlagartigen zur beißenden Kratzbürste übergehen.=O Den Weg zurück, zur schnurrenden Katze gelangt ihr aber auch in Sekundenschnelle.:/ Es war aber so, entweder Sissi findet ein neues Zuhause bei mir/uns oder sie geht ins Tierheim.
    Schlussendlich haben wir dann die richtige Entscheidung getroffen, die Transportbox stand im Auto und Sissi kam zu uns. Trotzdem hat es nicht nur Wochen oder Monate gedauert, bis Sissi endlich wieder zu einer sanften Mieze wurde, die man aber bis heute, wenn man weiß was sie nicht mag, in aufgeregte Stimmung bringen kann. Der Unterschied zu damals ist aber, sie warnt mit fester Stimme und wer das anschließende Fauchen ignoriert, der muß dann nur stillhalten. Heute deutet sie immer nur an, wo die Krallen sich eingraben könnten und legt die Zähne an.

    Mit netten und freundlichen Grüßen von
    Peter

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